Zeitschrift "HaRakevet"

Eisenbahnen üben seit jeher eine große Faszination auf mich aus - wohlgemerkt: die richtigen, nicht die zum spielen. Sie sind Wunderwerke der Technik und leisten einen großen Beitrag zur Verkehrserschließung vormals abgelegener Gebiete. Das war einer der Gründe, warum ich 1972 nach meinem Abitur im englischen Bradford ein halbes Jahr lang nach Hamburg ging, um ein Praktikum bei der Deutschen Bundesbahn zu absolvieren.

Mich interessiert aber auch, wie Eisenbahnen im Krieg zum Einsatz gekommen sind, gerade während des 2. Weltkrieges, und insbesondere, wie sie zur Durchführung des Holocaust genutzt wurden. 

Ich habe dazu in einer Reihe von Büchern Artikel veröffentlicht, habe verschwundene Güterwagen ausfindig gemacht und bin von zweien in Glückstadt sogar offiziell der "Patron".

Mein besonderes Interesse richtete sich aber schon bald auf die Entwicklungsgeschichte des Eisenbahnwesens im Nahen Osten - angefangen mit den frühen Dampfrössern bis zu den modernen Zügen. Mein besonderes Interesse gilt naturgemäß der Eisenbahn auf dem Gebiet des heutigen Israel. Seit 1989 gebe ich nun einen, in der Regel vierteljährlichen Newsletter heraus, der sich mit den Eisenbahnen dieser Region beschäftigt: HaRakevet, auf deutsch: die Eisenbahn.

Die Anfänge waren von der Türkei bis Saudi Arabien und Ägypten mit allerlei Schwierigkeiten verbunden: Unsicherheiten bei der Wegführung, Schienen, die den Belastungen durch Lokomotiven und Personen- und Güterwagen nicht standhielten, für die Gegend wenig geeignete Waggons, Zusammenstöße mit anderen Zügen, Verkehrsunfälle beim Kreuzen von Straßen und dergleichen Probleme mehr. Dennoch hat sich die Eisenbahn zumindest in Israel weiterentwickelt und ist heute dort aus dem Verkehrsgeschehen kaum wegzudenken. Die Erinnerung an die historischen Eisenbahnen ist deshalb nur ein Aspekt, der in HaRakevet behandelt wird.

Quelle: Wikipedia "Israel Railways" Quelle: Maximilian Dörrbecker (Chumwa), via Wikimedia Commons

Seit 1990 bauten die Israel Railways (Rakevet Jisrael) ihr Netz auf der Nord-Süd-Achse nicht nur erheblich aus, die staatliche Eischenbahn-Gesellschaft modernisierte die Strecken auch mit neuen Zügen.

Wenn Sie regelmäßig über Geschichte, Gegenwart und Zukunftspläne der Eisenbahn in Israel informiert sein wollen, sollten Sie HaRakevet im Abonnement beziehen. Sie werden darüber hinaus einiges zu Entwicklungen in den Nachbarländern erfahren. Die vier Ausgaben pro Jahr kosten derzeit 40 Euro. Nutzen Sie dafür das Subskriptionsformular.

Die älteren Ausgaben von 1989 bis 2014 stehen kostenlos  als PDF-Dateien zum Download zur Verfügung.